Der eigene Weg



oder wie wir uns gegenseitig unterstützen können

Ich bin schon lange unterwegs auf meinem Weg des Erwachens, meinem spirituellen Weg, meinem Weg zu mir selber.

Diese Sicht, dieses Wissen kam, nachdem ich es eine Zeitlang vergessen oder besser weggeschoben hatte, wieder zum Vorschein.
Es begann im 1997, als ich von einer Bekannten ein Buch über das Visualisieren geschenkt bekam. Ich war völlig fasziniert von der Idee, dass ich durch meine Vorstellung Dinge, Ereignisse in mein Leben „zaubern“ könnte.
Es dauerte nicht lange, da klebte die ganze Wohnung voller gelber Zettel, die mich immer wieder an meinen Wunsch, mein Ziel erinnern sollten. Abends im Bett und morgens vor dem Aufstehen, holte ich mir die Bilder noch einmal in meinen Geist, dort konnten sie dann in der Nacht und während des Tages arbeiten.
Ich besuchte Seminare, lernte viel über mich und packte immer mehr Werkzeuge in meinen Koffer. Ich machte eine Visionssuche mit vorausgegangenem MedicineWalk und noch mehr Seminare. Ich machte Erfahrungen und staunte.

Und ich merkte sehr schnell, dass es da ein Thema zu geben schien, das sich immer wieder wiederholte, das immer heftiger Aufmerksamkeit suchte, mein Angst vor dieser „Kiste“, in die ich meine schmerzhaftesten Erfahrungen gesteckt hatte wuchs.
Es waren Erfahrungen, die ich nur knapp überlebt hatte, Erfahrungen die mir soviel Schmerz und damit auch Trauer und Wut brachten, dass ich glaubte, wenn ich dies Kiste öffnen würde, käme dort der Teufel rausgesprungen und ich würde ins Bodenlose fallen. Dieses Gefühl kannte ich irgendwoher, ich wusste zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht woher. (wenn Du wissen magst woher, lies meinen Text über das Muttersein und die Geburtstage)
Menschen, Freunde sagten zu mir: „Ich erleben Dich immer so traurig.“ Das konnte ich nicht so stehen lassen, tanzte ich doch viele Jahre voller Freude Salsa, machte Triathlon und landete dann beim Tango Argentino, da hatte ich Freude und Leichtigkeit. Und ja, ich war immer sehr nah am Wasser gebaut, weinte bei den seltsamsten Szenen und konnte den Zusammenhang lange nicht erkennen.

Dann kam die Zeit, dass ich mich dieser Kiste stellen wollte, ich wusste tief in mir drin, wenn ich diese Kiste nicht öffne und den Inhalt ans Licht bringe und beleuchte, dann ist mein Weg hier zu Ende. Dann würde ich nicht weitergehen können.
Ich „musste“ mich meinen schlimmsten Erfahrungen, meinen größten Traumata stellen, um zu der zu werden, die ich bin und noch werde, um zu der zu werden, die ihren Auftrag hier auf der Erde erfüllen kann.
Diese Kiste war wie ein Betonklotz an meinen Füßen. Es kostete mich sehr viel Energie und jeden Schritt den ich unter viel Kraftaufwand ging, zog es mich gefühlt zwei zurück.
Ich machte Ausbildungen, lernte Werkzeuge, um diese Kiste zu öffnen. Ich bekam Einweihungen und Initiationen auf meinem Weg. Ich arbeitete mit der kleinen Sandra, meinem inneren Kind.
Nur, ich kam nicht über den Punkt der sechsjährigen Sandra hinaus. Jeder Kollege ankerte dort an diesem sehr offensichtlichen Punkt meines Lebens.

Dann bekam ich, nachdem ein Kollege mich wieder an diesem Punkt abgeholt hatte, einen Hinweis aus der geistigen Welt. Diesen einen Punkt kannte ich ja nun schon. Und immer wieder hatte ich das Gefühl, das wird nicht helfen, sie erkennen mich nicht.
Also folgte ich dem Hinweis und fragte mit meinem Pendel in der geistigen Welt an, wer mein Lehrer sein würde, wer mich an diesen Punkt führen würde. Zu diesem Zeitpunkt kamen alte und neue „Lehrer“ in mein Leben. Die Antwort war, mehr als einmal, Du bekommst keine Hilfe von Außen, nicht von einem Lehrer, Coach oder wie sich die Kollegen alle nennen. Die Antwort auf die Frage war, es liegt in Dir. Benutze Deine große Stärke der Klarheit und des Mutes wieder einmal für Dich.

Ok, also machte ich mich auf die Reise, bat um Hilfe und Führung und landete an dem Punkt, wo alles begann, wo die Ursache, der vielen vielen Wiederholungen in meinem Leben war. Und ich konnte es lösen, alleine, denn ich bin gut darin Dinge, Situationen zu erkennen und zu benennen. Das ist eine meiner große Fähigkeiten. Die andere ist es mit Klarheit und Liebe dieses in Worte zu fassen.

Warum schreibe ich das?
Weil ich mir von Herzen wünsche, dass wir jeder in jedem die Größe und Schönheit erkennen können. Den Weg den der Andere schon gegangen ist. Und, das mein Ego mich nie dazu bringen möge, dass ich der Meinung bin, Heilung gebracht zu haben.
Mein Verständnis, von dem was ich tue ist, ich halte Dir einen Spiegel vor und zeige Dir, wie Wunder-voll, wie großartig, wie schön und wie einzigartig DU bist.
Ja, ich freue mich, wenn ich Dich begleiten darf und Du gemeinsam mit mir Schritte wagst. Doch ich weiß, diese Schritte, dieses Wissen, ist zu jedem Zeitpunkt schon in Dir. Es braucht Deinen Mut und Dein Vertrauen es, vielleicht mit Unterstützung, an die Oberfläche zu holen, es zu fühlen und zu erfahren, um es dann zu wertschätzen und zu integrieren.

Ich sehe die Schönheit & das Wunder in DIR.

Und ich weiß, dass es schwer ist es in Dir selbst zu sehen, das kenne ich nur zu gut. Und deshalb ist es meine Aufgabe, DIR Deine Einzigartigkeit zu zeigen.

Und dann, wenn Du bereit bist, Deinen Weg zu gehen und andere Menschen zu unterstützen, auf Deine ganz eigene Art & Weise, dann freue ich mich, Deine Beiträge zu teilen und helfe Dir gerne, dass Du sichtbar wirst für alle. Damit die Menschen, die Deine Unterstützung brauchen, Dich finden, so wie Du mich finden durftest und ich meine Wegbegleiter finden durfte. So erschaffen wir eine neue Welt!

Ich freue mich auf Dich.

Herzensgrüße
Xanthia

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