Australien brennt…



…ganz abgesehen davon ob diese Nachrichten nun real sind oder Fake, ob und was diese Meldung mit uns machen soll oder macht, habe ich mir ganz andere Gedanken dazu gemacht und die betreffen nicht nur die Situation in Australien und Afrika, wo es ja auch brennen soll, sondern alle „Umweltkatastrophen“ dieser Welt. Und ja, ich spreche absichtlich nicht von Erde sondern von Welt, das ist für mich ein gehöriger Unterschied. Welt ist das, was wir für real halten, da wo unser Leben stattfindet. Welt ist Trennung, Angst, Gier und Machtgehabe.
Wenn ich von der Erde spreche, dann meine ich diesen wundervollen Planeten, dieses lebende Wesen, auf dem wir sein dürfen. Dieses Wesen, das uns so gerne und immer wieder überrascht und mit seiner Schönheit und seinem Reichtum beschenkt. Hier wo wir am Leben der großen Gemeinschaft teilhaben dürfen. Wo wir ein Teil des großen, wundervollen Puzzles sind.
Ich fühle dieses Wesen als Mutter.
Die Mutter allen Lebens.

So, nun schrieb eine geschätzte Kollegin einen sehr interessanten Text, den ich hier gerne in Teilen zitieren möchte:

„Heute Nacht hatte ich einen Traum oder so.
Ich sah, die Flammen der Visionen, der Träume und Hoffnungen vieler Menschen die nie gelebt wurden, die in ihrer Schönheit und Kraft nie gesehen wurden. All diese ungelebten Lebensfeuer sammelten sich auf diesem Land, diesem uralten Land. Ein ganzer Kontinent wie wir dieses Land nennen, steht in Flammen. Das ungelebte Lebensfeuer vieler Menschenkinder.
… Jahrhunderte lange Unterdrückung der größten Träumer dieser Welt! Sind es doch die Aborigines deren Spirit klar sagt: "Wenn wir hier auf der Erde wach sind, schlafen wir genau genommen. Wenn wir hier auf der Erde schlafen, sind wir vollkommen wach. Ihre Tradition beinhaltet die Traumwelt als die wahre und echte Welt zu erkennen. Über die Träume weben sie ihre Welten.

Den Traum den ich heute Nacht hatte, den verstehe ich gut!
Lasst uns alle, unsere inneren Feuer nähren, unsere Träume, Visionen, Wünsche und Hoffnungen in die Welt tragen. Holen wir alle unser Feuer zu uns zurück, pflegen, hegen und nähren es - so wird es fruchtbar sein und neues darf entstehen!

Lasst die Flammen eurer Herzen lodern,
lasst die Feuer eurer Visionen hell leuchten,
lasst die Funken euere Lebensträume wie Glitzer euren Weg erhellen.
…“
Danke Sabrina Dengel, dass ich Dich hier zitieren durfte.(Den kompletten Text findest Du hier)


Und gerne nehme ich Deinen Gedanken auf und spinne ihn noch ein bisschen weiter:

Was wäre denn, wenn alle Überschwemmungen & Tsunamis, die nicht geweinten Tränen der Menschheit und auch der anderen Wesen sind. Diese Tränen der Trauer, des Leids, des Verlusts, der Ohnmacht und Hilflosigkeit.

Was wäre, wenn wir uns endlich gestatten würden, unsere Tränen zu weinen, damit die dahinterliegenden Gefühle und Emotionen sicht nicht in Springfluten und Überschwemmungen Raum schaffen müssten?

Könnte es möglich sein, dass die Stürme dieser Welt, all unser Zorn, unsere unterdrückte Wut sind?
Was passiert mit uns, wenn wir immer alles unterdrücken?
Wenn wir unserer Trauer, unserer Wut und auch der Verzweiflung keinen Raum geben wollen oder können?
Wir packen alles in eine Kiste, schließen es weg. Denn es ist ja so unbequem und unpassend. Oder? Wir müssen doch morgen wieder funktionieren, auf der Arbeit, zu hause mit den Kindern. Dieses unterdrücken der Gefühle macht uns stumpf und leblos, denn wir verbrauchen eine Menge an Lebensenergie, diese ungeliebten, nicht erlaubten „Zustände“ im Griff, unter Kontrolle zu behalten.
Was könnten wir alles mit dieser Energie tun, wenn wir sie anders nutzen würden?
Wie viel Kreativität, Lust & Freude würde freigesetzt werden?
Wir würden mit unserer Lebensfreude die Welt ändern und Erde und Welt wären wieder derselbe Ort. Ein Ort voller Liebe, Respekt und Achtsamkeit.
Wir würden uns wieder angebunden fühlen. Könnten wieder ganz in Verbindung gehen, ohne die Sorge zu haben, etwas von uns zu verlieren, denn wir würden verstehen, dass Liebe & Freude, achtsam geteilte Gefühle uns verbinden.
Wir müssten uns nicht mehr streiten, weil wir unsere „Themen“ aufgearbeitet hätten.
Unsere Kinder könnten aufwachsen ohne diese Art von „Themen“ zu kreieren. Denn dann wüssten wir, wie gut es tut wütend zu sein, trauern zu dürfen, Tränen fließen zu lassen. Wir würden unseren Kindern helfen sich zu erkennen und ganz anzunehmen. Wir würden uns nicht mehr schämen, weil wir Gefühle zulassen, weil wir wüssten, dass das Alles zum Leben gehört und jeder Mensch diese Zeiten durchschreiten darf.

Was wäre, wenn wir uns gegenseitig halten würden?
Uns in Liebe begegnen würden, auch dann und gerade dann, wenn es dem Anderen mal nicht so gut geht. Was wäre, wenn es nicht mehr nötig wäre Masken zu tragen, aus lauter Angst, nicht richtig zu sein, nicht zu genügen.

Wie fühlt sich der Gedanke für Dich an, wenn Du es zulässt, dass Deine Tränen fließen, dass Du Deine Wut herausschreist, dass Dein Schmerz und Deine Trauer eine Form finden können, damit Du sie annehmen und transformieren kannst?

Wenn Du Unterstützung brauchst, sprich mich an.
Ich weiß wie es sich anfühlt, ich bin schon einen Teil des Weges gegangen. Ich habe geschrien, geheult, gewütet und ich war ganz oft alleine damit und weiß, wie schön es ist, wenn ich gehalten werde.

Ich kann Dich halten.
Hier an diesem Platz, in der Stille der Natur, hier darfst Du ganz Du sein.
Hier dürfen die Masken fallen.

Komm, reich mir Deine Hand und mach Dich auf den Weg. Zu Dir selbst!
Du wirst etwas Wunder-volles entdecken, das verspreche ich Dir.

Ich freue mich auf Dich!

Herzensgrüße
Xanthia

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