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Unser Platz in Schweden und was Dich hier alles erwartet

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Angst oder wann habe ich den Mut los zu gehen

  Gestern war ein schräger Tag für mich. Es fing schon nach dem Aufstehen an, als ich damit konfrontiert wurde, daß ein anderer Mensch Angst vor mir hat. Angst, ich könnte ihm etwas wegnehmen. Die Hoffnung auf eine berufliche Perspektive, einen Kreis von Menschen, auf die er seine Hoffnungen und Bemühungen baut. Also wurde ich wieder „ausgeladen“ von dem gemeinsamen Tun. Mittags hatten wir dann mit ein paar lieben Gleichgesinnten ein Videotreffen und nach kurzer Zeit, sagten zwei der Teilnehmer, wir und was wir alles geschafft hätten, würden ihnen Angst machen. Ich war wieder zutiefst erschrocken. Wir wurden als Pioniere bezeichnet, als Vorbilder. Und sie hatten Angst. Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, daß sie Beide auf ihre ganz eigene Weise Angst hatten selber los zu gehen. Sie hatten Angst den falschen Schritt zu machen. Sie hatten Angst vor dem losgehen. Oh, wie gut kenne ich diese Angst. Dieses Abwägen, Nachdenken, alles bedenken wollen. Was für eine seltsame, ersch

Paarzeit – Paare der neuen Zeit

  Als Paar gemeinsam, verbunden zu leben ist heute mehr denn je eine Herausforderung. Seid ihr ein Paar, das sich schon gemeinsam auf den Weg gemacht hat? Es klemmt manchmal, weil Ihr in alte Muster verfallt? Ihr fragt Euch, ob es andere Möglichkeiten und Lösungsansätze gibt? Die Themen und Traumata des einen Partners triggern den Anderen? Ihr wollt gemeinsam hinsehen, Themen auflösen, Altes loslassen und Euch wieder neu begegnen? Wir bieten Euch in einem exklusiven Paar-Setting den Raum, Euch gegenseitig zu erfahren und wertzuschätzen, die anstehenden und verdrängten Prozesse zu lösen und eine neue gute, liebevolle Situation zu erschaffen. Hier hat jeder von Euch für sich die Möglichkeit zu erkennen, los zu lassen und zu verändern. An diesem Platz ist Stille und ein liebevoller Rahmen, damit ihr Euch ganz auf Euch besinnen könnt. Hier könnt Ihr gemeinsam lachen, weinen, schreien, wüten. Es darf alles sein, was sonst zwischen Arbeit und Kindern, Haushalt und Hobby keinen Pla

Vertrauen oder die Glaubhaftigkeit des Wortes

Es ist wie verhext. Immer wieder falle ich auf die Worte anderer Menschen rein. Immer wieder vertraue ich darauf, daß das gegebene Wort eine Verbindlichkeit beinhaltet. Was ich sage, meine ich so! Und ich tue was ich sage und ich lebe nach dem was ich sage. Selbst wenn ich mal etwas verspreche, wo ich weiß, daß es schwer sein könnte es einzuhalten, dann tue ich alles dafür, daß meinen Worten Taten folgen. Ich glaube ich bin ein zuverlässiger Mensch. Wann hat es begonnen, daß Menschen sich nicht mehr an Verabredungen gehalten haben? Ihrem Wort auf einmal nicht mehr zu vertrauen war. Für mich und meine Erfahrungen kann ich sagen, daß es begonnen hat, als die Handys auf den Markt kamen und fast jeder eins hatte….so Mitte der 90er Jahre. Da kam es auf einmal vor, daß Verabredungen abgesagt wurden. Ich stand am Treffpunkt und bekam dort eine SMS, es täte demjenigen leid, er hätte jetzt mehr Lust dies oder jenes zu tun, vielleicht würde es ja ein anderes Mal klappen. Was passierte

Das ich im WIR oder Wie Gemeinschaft mit echten Individuen lebbar sein könnte

Immer wieder stolpere ich über Gemeinschaft. Mein Erlebnis von Gemeinschaft war und ist bisher immer wieder, ich muß mich verstellen, verstecken und verändern, damit Gemeinschaft möglich ist. Gemeinschaft scheint mich einzuschränken in meinem Sein. Woran liegt das? Ist das so? Oder habe ich möglicherweise eine seltsame Idee? Oder vielleicht auch die anderen Menschen? Ich wünsche mir Gemeinschaft in der jeder sein kann und sich doch einbringt, denn das Einbringen, die gemeinsame Vision macht für mich Gemeinschaft aus. Was ist mit dem vielbesprochenen und oft geächteten Ego? Meiner Meinung nach, brauchen wir unser Ego als eine unserer Leitschnüre oder Wahrnehmungsinstrumente. Das Ego ist weder gut noch schlecht. Das Ego ist eine Sammlung von Erfahrungen, Mustern und Glaubenssätzen und wenn ich weiß, das sie da sind, wo sie herkommen und was sie mir sagen wollen, dann kann ich damit gut umgehen und es kann ein Kompaß sein. Das Ego zeigt mir, wo ich noch etwas ansehen und vers

Von Normen und Natürlichkeit

Ist Dir schon einmal aufgefallen, wie oft wir alle das Wort normal benutzen? Was meinen wir damit oder besser, was verbirgt sich dahinter? Normal heißt doch nichts anderes als „der Norm entsprechen“. Wer legt diese Norm fest? Wann sind wir normal? Also, irgendwer scheint ja diese Norm ausgerufen zu haben. Wer ist das und wem dient es, wenn wir alle normal oder besser ausgedrückt, genormt sind? Genormt sind solche Dinge, wie Papiergröße, Vorschriften, Schrauben und so weiter, Genormt ist aber auch das Aussehen von Gemüse, es muß eine gewisse Größe haben und eine anderen nicht überschreiten, es darf gebogen sein, aber doch bitte nicht zuviel. Da die Natur, sich bei all unserer Bemühungen leider nicht in eine Norm pressen läßt, werden Tonnen über Tonnen beste Lebensmittel vernichtet. Im besten Fall dienen sie als Dünger oder Viehfutter. Wir oder besser irgend jemand oder irgend etwas scheint die Idee zu haben, daß ohne Norm, Normalität zwingend Chaos herrscht. Ist das so?

Manifestation oder das Erschaffen unserer Neuen Welt

Manifestierst Du noch oder erschaffst Du schon? Ah, Du meinst Du erschaffst durchs manifestieren? NEIN. Weit gefehlt. Wir können alles erschaffen, was wir uns wünschen indem wir selber diese Schritte gehen. Wir, Markus und ich, hatten von Anfang an die Vision, daß wir an einem Platz in der Natur leben, uns selber mit den besten Lebens-mitteln versorgen und den Ort erschaffen, an dem wir gemeinsam mit Menschen arbeiten, die diesen Weg auch gehen wollen. Was haben wir dafür getan? ALLES! Als letzte Konsequenz, habe ich meinen Betrieb aufgegeben, ja, aufgegeben, denn ich konnte leider nicht mit viel Gewinn verkaufen. Ich konnte nur auflösen und meine wunderbaren Modelle in einem Sack verschwinden zu sehen und dann noch eine, für mich hohe Summe an das Finanzamt zahlen zu müssen, war für mich unter anderem der Preis für die Freiheit meine Vision ins Leben zu rufen. Markus wurde krank und hat dadurch seinen Job verloren und durfte so lernen, daß er etwas loslassen muß, wenn

Heute so....

Oh what a day, oh what a dayay…. Was für ein Wunder-voller Tag. Als erstes zieht Markus die Tagesrune. Wunjo, das bedeutet Freude, der fruchtbringende Zweig. Ich backe die Brote, die ich gestern angesetzt habe, ab und höre dabei ganz laut eine selbstgebrannte CD meiner Tochter. Te quiero Mama, hat sie mir darauf geschrieben….diese CD ist Liebe und Lebensfreude, der Lautstärkeregler des CD Players steht auf Max und ich spüle, backe und tanze gleichzeitig…lange ist es her, daß ich so eine Leichtigkeit gespürt habe. Ich tanze Salsa, Bachata und ein bißchen Regeton.     Der Ganze Ärger im Außen ist wie weggewischt….was für ein Tag. Etwas später, es duftet herrlich nach frischem Brot, meldet sich eine liebe Schwester unserer Geschwisterschaft ganz spontan und bittet um Hilfe, nach einer kurzen Zeit, ist das energetische Thema, durch Markus und mich gelöst und es zieht Freude und Erleichterung bei ihr ein. Während des Gesprächs, ich sitze an meinem Arbeitsplatz am Fenster und sch