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Vertrauen oder die Glaubhaftigkeit des Wortes


Es ist wie verhext.
Immer wieder falle ich auf die Worte anderer Menschen rein.
Immer wieder vertraue ich darauf, daß das gegebene Wort eine Verbindlichkeit beinhaltet.
Was ich sage, meine ich so! Und ich tue was ich sage und ich lebe nach dem was ich sage.

Selbst wenn ich mal etwas verspreche, wo ich weiß, daß es schwer sein könnte es einzuhalten, dann tue ich alles dafür, daß meinen Worten Taten folgen.

Ich glaube ich bin ein zuverlässiger Mensch.

Wann hat es begonnen, daß Menschen sich nicht mehr an Verabredungen gehalten haben? Ihrem Wort auf einmal nicht mehr zu vertrauen war.
Für mich und meine Erfahrungen kann ich sagen, daß es begonnen hat, als die Handys auf den Markt kamen und fast jeder eins hatte….so Mitte der 90er Jahre. Da kam es auf einmal vor, daß Verabredungen abgesagt wurden. Ich stand am Treffpunkt und bekam dort eine SMS, es täte demjenigen leid, er hätte jetzt mehr Lust dies oder jenes zu tun, vielleicht würde es ja ein anderes Mal klappen. Was passierte bei mir? Enttäuschung, Verletzung.

Es führte alles immer mehr dazu, daß die Menschen mehr und mehr unverbindlich wurden. Ihre Worte und gar den Versprechungen konnte ich nicht mehr wirklich glauben. Bin ich naiv? Ja, vielleicht. Ich bin davon überzeugt, daß ich die Welt gestalte. Ich werde mich nicht auf dieses Spiel einlassen. Ich werde höchstens lernen, nicht mehr in „Vorleistung“ zu gehen, etwas mehr abzuwarten, obwohl auch das schwer fällt, denn ein Mensch der Hilfe braucht, braucht Hilfe!

Wohin hat uns diese ganze Selbstfinderei, Grenzen setzen, auf sich selber aufpassen gebracht?
All das wozu wir von der Eso Szene aufgefordert werden, hat zu einer tiefen Spaltung und einer unglaublichen Egozentrik geführt. Das um sich selber kümmern, fühlen was ich wirklich brauche führt zur Trennung von den anderen Menschen, denn jeder scheint nur noch auf sein eigenes Wohl bedacht zu sein.
Die einen brauchen ihr dickes Auto, schickes Haus…was weiß ich …die „Erwachten“ brauchen ihren Freiraum, ihre Möglichkeit, sich um sich zu kümmern, die Reinheit ihres Feldes, bloß keine Schatten. Und was macht es beides mit der Gemeinschaft mit den anderen Menschen? Es macht Trennung! Die einen frönen dem schnöden Mammon und dem Konsum, für mich die dunklen Kollektivmächte und die anderen baden in ihrer vermeintlichen Erkenntnis, finden viele bunte Worte und rosa Wolken und dienen damit den lichtüberhöhten Kollektivmächten und schließen die Menschen aus, die sie nicht für „erwacht“ halten.
Und wir, die Menschen, die stark mit Mater, Mutter Erde und allem verbunden sind stehen permanent im Spannungsfeld zwischen diesen beiden Kollektiven. Beide Felder wollen uns auf ihre Seite ziehen, denn wir können beides. Wir können mit dem Licht arbeiten und wir können genauso die Dunkelheit ansehen und dort heilend einwirken.
Die dunkelkollektiven haben Angst vor dem Licht und tun alles um es zu ersticken und die Lichtkollektiven wehren sich mit Händen, Füßen und Regenbogen Einhörnern gegen die Dunkelheit. Beide haben gemein, daß es Kollektive sind, also Ansammlungen von Wesen, Menschen, die genormt werden, mit der einen oder anderen Schablone. Es ist leicht zu erkennen, hör einfach zu, was sie so erzählen und wo sie sich sträuben.
Beide Seiten wollen mit den anderen nix zu tun haben.
Ich wollte auch nie etwas mit der Dunkelheit zu tun haben und doch scheint es mein „Job“ hier auf der Erde zu sein, zu erkennen, daß es die Dunkelmächte gibt. Und nein, sie sind nicht menschlich. Wir Menschen sind nur leicht zu manipulieren und wenn der Happen groß, bequem, attraktiv genug ist, schnappen wir ihn uns….ohne den Faden der damit verknüpft ist zu realisieren. Und sie sagen es uns. Immer, denn wir haben den freien Willen und den dürfen sie nicht übergehen. Das funktioniert übrigens mit dem lichtüberhöhten Kollektiv genauso. Sie versprechen, gerne Heilung, Glück und ein gutes Karma…und dann führen sie uns bis zu dem Punkt, wo der Ausgang, die Lösung, das Glück ganz nah sind und dann…ja, dann brauchst Du noch dieses Seminar, eine besondere Erkenntnis und, und, und….und.

Wir meinen immer und überall alles vertraglich regeln zu müssen, weil wir dem gegebenen Wort, dem Ehrenwort, nicht mehr vertrauen können.
Was ist Ehre?
Für mich ist Ehre, so zu handeln, wie ich selber behandelt werden möchte.
Ich bin offen, authentisch und oft bis zur Schmerzgrenze und auch schon mal darüber hinaus klar und deutlich.

Mein gegebenes Wort ist ein Ehrenwort!

Wann ist ein gegebenes Wort, wieder angefüllt mit Wahrhaftigkeit, Ehre, Verbindlichkeit?
Was muß geschehen, damit Menschen wieder Menschen vertrauen können?

Ich wünsche mir die Führung immer besser erkennen zu können wann ein Wort ein Ehrenwort ist. Und ich wünsche mir, mir und meinem Gefühl, meinem inneren Kompaß besser zu vertrauen und das „es wäre doch so schön, wenn…“ ablegen zu können,

Herzensgrüße aus Nordschweden
vom Platz der Begegnung & Heilung
Xanthia

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