Existenzangst



oder was aus meinem wahren Selbst wurde

oh man…diese Nacht war echt heftig.
Wir sind früh ins Bett gegangen, weil es ein langer Tag war und ich bin sofort eingeschlafen.
Ich wache um Mitternacht auf, mit einem Traum den ich nicht erinnern kann, der aber Angst zurück lässt. Ich gehe in die Küche trinke ein Glas Wasser, dann lege ich mich wieder hin…drehe mich von rechts nach links, habe das Gefühl etwas Wichtiges mitgeteilt bekommen zu haben. Ok, dann werde ich das jetzt noch mal abfragen und aufschreiben.
Im Dunkeln stolpere ich über Bruno, der vor meinem Bett schläft, ich tapse zum Bücherregal, wo ich mein Schreibbuch hingelegt habe…leise schleiche ich ins Gästezimmer, richte mich dort ein und setze mich hin, um zu schreiben…es kommt nichts, nach mehrmaliger Bitte: Nichts.
Ja ok, dann geh ich eben wieder schlafen.
Gedacht, denkste…mein Verstand rotiert…ok, wenn Du auch nicht schlafen kannst, dann lass uns zusammen raus finden warum wir nicht schlafen können.
Schnell ist klar, dass es Existenzsorgen sind. Die Zündung dazu war gestern erstens die Nachricht, das Markus Sohn und seine Freundin uns drei Wochen im Sommer besuchen kommen und das ich dem Helfer gestern mehr Stunden bezahlt habe, als er „gearbeitet“ hat. Markus hat ihn abgeholt, er hat Kaffee- und Mittagspause gemacht und natürlich hatte ich vorher gekocht für uns alle. Weil ich die Menschen wertschätze. Und ich habe mich so über die Besuchsankündigung gefreut. Und doch sehe ich die Kosten, die durch das Essen und die Ausflüge auf mich zukommen.
Ok, was war passiert?

Mein Hirn fing nachts an zu rechnen…hm, von 9.30- 15.30…minus mindestens eine Stunde Pause, minus Kaffee, Kekse und Mittagessen, minus die Fahrerei…also eigentlich wären es nicht sechs, sondern nur fünf Stunden gewesen und dann hat er ja auch noch gegessen, das hätte draußen auch 200kr gekostet.

Scheiße…was passiert da? Das bin ich nicht!
So will ich nicht sein. Was lasse ich da geschehen?
Wer hat diese Macht über mich.

Es ist diese Welt des Müssens, des Kämpfens um das pure Überleben.

Was wäre, wenn wir alle bedingungsloses Grundeinkommen bekämen?
Was wäre, wenn wir alle wieder schlafen könnten? Und ich weiß, dass es da draußen ganz vielen Menschen so geht.
Was wäre, wenn wir Luft zum Atmen hätten und nicht immer dem Geld hinter her rennen müssten.
Was wäre, wenn das System die von uns vereinnahmten Steuern wieder für uns verwenden würde, anstatt damit sich selbst zu bezahlen und Kriege zu führen etc.
Könnte es möglich sein, dass es Absicht ist uns in diesem Schlafmangel, in dieser Existenzangst zu halten?
Weil wir dann leichter zu lenken sind.
Weil wir dann mit dem Kopf unter dem Arm arbeiten gehen, weil wir ja müssen und Angst haben vor Altersarmut, Arbeitslosigkeit etc…
Ist es möglicherweise gegen die Genfer Konventionen, die Menschheit mit Angst und daraus resultierendem Schlafentzug zu foltern?
Kann es sein, dass „die da Oben“ Angst vor unserem Bewusstsein haben, wenn wir ausgeschlafen, erholt und fähig sind zu fühlen und selber zu denken?

Woher kommen all die Krankheiten?
Weil wir ein schlechtes Leben führen?
Tun wir das? Sind wir cshuld?
Stimmt das? Das, was uns seit tausenden Jahren eingetrichtert wird.
Oder sind wir gezwungen es zu tun, weil wir so wenig von unserem Geld behalten dürfen, dass wir den Mist essen, den sie uns verkaufen, weil wir darauf hereinfallen, dass Karriere machen das non plus Ultra ist.
Weil wir uns die Zeit nicht zustehen, vor lauter Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.
Kann es sein, dass es Absicht ist uns in diesem Zustand halb lebend, halb tot zu halten, weil wir uns dann nicht wehren, weil wir die Kraft gar nicht haben.
Kann es sein, dass das der wirkliche Grund ist, warum wir kein bedingungsloses Grundeinkommen, einen Platz mit Dach, Heizung und Garten und die Gesundheitsvorsorge bekommen.
Einfach weil wir Menschen sind, Wesen von Mutter Erde, die ein Geburtsrecht auf ihr Leben haben.

Ich könnte das jetzt noch weiter ausführen, aber ich denke es ist genug, damit mich die Einen für total verrückt erklären und die Anderen verstehen was ich meine.
Und auch das ist gewollt: Trennung.
Denn das Prinzip lautet seit Uhrzeiten: teile und herrsche! Halt Du sie dumm, ich halt sie arm!

Wie können wir diesen Teufelskreis unterbrechen?
Für uns und für unsere Nachkommen.

Wir haben die verdammte Pflicht auszusteigen aus diesem ungesunden, menschenunwürdigen System.
Wir haben die Pflicht uns zu erkennen, in all der Kraft und Klarheit, die uns innewohnt…und die Göttlichkeit, die jeder von uns in sich trägt.
Wir haben die Pflicht aufzuklären und Fragen zu stellen.

Und ja, wir dürfen dann auch den Unmut, den Unglauben und die schlechte Stimmung gegen uns aushalten, denn wenn wir immer nur so leben, dass wir nirgendwo anecken, dann verschwenden wir unser Leben, wir werden körperlich und psychisch krank.
Und wir hinterlassen eine Welt, in der wir schon nicht leben wollten.
Wie können wir das verantworten?
Es geht um mehr als die Leitthemen Klimawandel, Epedemien, Hungersnöte, Kriege etc, sowie Olympia, Fussball und was auch immer, die uns immer wieder zur Ablenkung vorgeworfen werden.

Es geht um uns!
Um Mich und Dich, um meine Kinder und deine Kinder.
Es geht um die Menschheit und die Menschheit ist menschlich, liebevoll, umsorgend.

Wir sind nicht so…wir lassen uns dazu machen!

Ich bin nicht so!
Ich bin liebevoll, klar, ich verschenke mich, ich helfe gerne, ich nehme gerne Hilfe an.
Ich liebe Menschen, weil Menschen wunderbare, gute Wesen sind.
Wir sind göttlich. Jeder. So wie jedes Wesen draußen in der Natur auch. Wie jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier. Wir sind eins.

Wir haben es in der Hand.

Wach auf. Jetzt!

Ich liebe Dich und ich liebe mich.

Herzensgrüße
Xanthia


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