Wunder geschehen oder wenn die Welt ein Dorf ist

Da schreibt mich kurz vor Weihnachten eine Frau auf Telegram an, sie schreibt sie hätte einen Kommentar von mir gelesen, der sie dazu inspiriert hätte mich einfach anzuschreiben.

Sie schreibt, dass sie im Oktober mit ihrer Familie nach Schweden gezogen sei, und der Ort den sie nennt ist in unserer Nachbarschaft. Nun ja, ca.70km, das ist hier in Nordschweden Nachbarschaft, da fährt man mal eben rüber.
Sie fragt, wie lange wir denn schon hier sind.

Und so beginnt dieser wunderbare Austausch.

Wir verabreden für den übernächsten Tag, es ist der 25. Dezember, einen Besuch von den Beiden, mit oder ohne Töchter entscheidet sich spontan, zum Fika.
Fika ist die schöne schwedische Tradition des gemeinsamen Kaffeetrinkens.

Und dann stehen sie im Halbdunkel vor uns, wir zeigen ihnen unseren Hof, mit Medizinrad, Schwitzhütte, Stuga und Garten,und gehen rein um Kaffee zu trinken. Sie haben wunderbare Nussecken, Saatgut und einen herrlichen Rosenquarz mitgebracht.
Danke.
Ich habe Weihnachtsbrot gebacken und Kekse aufgetischt.
Es ist gemütlich, gemeinsam so an unserem Küchentisch zu sitzen.

Nun beginnen wir zu erzählen und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Sie haben das Haus gekauft, wo wir vor einigen Monaten waren und dort Kücken bekommen haben. Diese Familie zog wieder mehr in den Süden. Und sie erzählten uns von den Käufern und schon da war ich gespannt und vergaß es aber wieder.
Und dann erzählen die Beiden, dass sie aus der Eifel kommen, um die Ecke von Houverath, wo wir zuletzt gewohnt haben. Markus kennt alle Orten von denen gesprochen wird, denn er ist dort aufgewachsen. Ich bin ja aus Aachen aufs Land in die Eifel gezogen und kenne nur die größeren Orte.
In der Eifel waren wir ca.20km von einander entfernt und nun lernen wir uns hier kennen, durch eine Telegramgruppe… Weltfrieden 2020…danke Volker Blueheart für diese Gruppe.

Und jetzt kommt´s, als ich das hörte blieb mir die Luft weg, der Mann hat am selben Tag Geburtstag wie Markus, er hat auch rote Haare und einen roten Bart…achja und ausserdem ist sie eine Kollegin.

Wir erzählen, tauschen uns aus und auf einmal sind es acht Uhr und es geht zurück nach hause für unseren Besuch, die Kinder und der Zoo warten.

Es gibt Synchronizitäten, die gibt es gar nicht.

Glaube an Wunder und Du wirst beschenkt.

Herzensgrüße aus Nordschweden vom Platz der Begegnung & Heilung
Xanthia

 

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