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Altes geht und Neues kommt




Der Start in unser Abenteuer des Lebens

Wir haben dieses Jahr viel erlebt. Manchmal war es fast zuviel, zu schnell, zu schön und manches auch zu traurig.

Das Jahr begann mit packen, organisieren, einlagern und verschenken.
Kurz und gut: viel loslassen, sehr viel loslassen.
Als dann Ende Februar auch noch meine Mutter ganz plötzlich nach Hause ging, gerieten unsere Pläne ins Wanken.
Ja, zu diesem Zeitpunkt schwankte ich und wäre fast doch nicht losgefahren.
Ich war wie gelähmt, stand unter Schock, funktionierte für meinen Vater, für meine Kinder.
Doch alles war geplant, die Wohnung gekündigt, der Betrieb abgewickelt, Markus auch ohne Arbeit. Ich suchte für eine kurze Zeit Wohnungen in der Nähe meines Vaters, doch ich fand nichts.

Und so fuhren wir los, am 04.Mai 2019, nachdem wir uns in Deutschland abgemeldet hatten, starteten wir in unser bisher größtes Abenteuer.

Wir fuhren los, um unseren Platz zu finden, unsere Träume und unser gemeinsames Leben endlich zu leben.

Unser erstes Ziel waren die Pyrenäen, dort stand ein großes Grundstück mit kleinem Haus zum Verkauf. Das Haus war nicht für uns bestimmt und so fuhren wir dann nach Spanien, kamen zurück nach Frankreich, über Italien, Österreich, Niederbayern nach Berlin und wieder zurück nach Niederbayern und genossen die Landschaften, die Reise, die Menschen, das unterschiedliche Klima und Essen und unsere Freiheit.
Im Juni waren wir dann wieder in Österreich und besuchten eine liebe Kollegin.
Dort geschah es, Schweden drängelte sich in unseren Fokus.
Ich, Xanthia, war noch nie in Schweden gewesen. Ja, ich liebte als Kind Pippi Langstrumpf, die Kinder von Bullerbü, Michel aus Lönneberga…doch ich wusste nichts.
Ich hatte nur eine Ahnung von Freiheit, unendlichen Wäldern, Birken, Blaubeeren und vielen Seen.
Markus war allerdings schon einige Male in den Nordländern gewesen und schwärmte von den Landschaften und der Weite.

So stürzten wir uns denn wieder einmal ins Abenteuer und fuhren von Salzburg nach Schweden, nach Mellansel, wo wir uns das erste Haus anschauten. Schnell war klar, das ist nicht unser Platz.
Gut, das wir immer mehr unserer Intuition vertrauen und keine halbherzigen Sachen mehr machen. Und das war echte eine harte Übung…immer und immer wieder.

Das Haus war nicht unseres nur der Besitzer war nett, Thorsten, ein Deutscher, der auch vor einigen Jahren ausgewandert war und uns etwas von Schweden und den Schweden vorschwärmte.

Wir fuhren immer weiter nach Norden, hatten eine gravierende Autopanne und erfuhren hier wieder einmal ein Wunder. Wieder tauchten aus dem Nichts Menschen auf, die uns sofort weiterhalfen. Danke Ingeborg und Bert, ihr seid großartig.
Nach unserem ersten Surströmmimg essen und der erfolgten Reparatur von Lotta fuhren wir weiter nach Norden, denn ich hatte in einem Fahrradgeschäft, wo Markus eine Speiche einziehen lies, einen Schweden angesprochen, ob er kein Haus für uns wüsste.
Er dachte kurz nach und erzählte uns dann die Geschichte seines Neffen, der ein Haus mit großem Grundstück zu verkaufen hatte. Wir kamen weder mit dem Makler in Kontakt, noch konnten wir das Haus nach der Beschreibung von Roland finden.
Und, siehe da, dann trafen wir das nette Ehepaar einige Tage später beim einkaufen in der Stadt wieder, sie kamen sofort auf uns zu, und fragten, ob wir etwas erreicht hätten. Auf unsere Verneinung sagte Roland, na, dann würde er mit uns hinfahren, und uns das Haus zeigen…gesagt getan, einige Tage später trafen wir uns an einem Supermarkt, er überholte uns galant mitten auf der Hauptstrasse und setzte sich vor uns um uns den Weg zu zeigen.
Wir schauten das Haus an, wurden zum Fika bei seiner Schwester eingeladen und ja, auch dieses Haus war es leider nicht…

So fuhren wir weiter ins Landesinnere lernten auf dem Weg noch einige nette Menschen kennen, bei denen wir mit Lotta gegen eine Hilfe stehen konnten, genossen Blåbeeren und Himbeeren in vollen Zügen, schwammen bei Vollmond nackt im See und genossen das Land.

Dann führte es uns Richtung Sollefteå, dort waren wir verabredet, um jemandem mit seinem Haus und Garten zu helfen. Dieser Mann hatte einen Bekannten…

… und ab jetzt wird es noch magischer.

Markus hatte vor einigen Wochen, noch in Deutschland, ich glaube es war bei einem unserer Abstecher nach Berlin, einen Traum, den er mir immer wieder in den schillerndsten Farben schilderte. Es fühlte sich verrückt an und ich wusste, so wird es geschehen. Wir wussten beide, das war eine Vision.
Im Traum sah Markus einen Mann, der etwas tat, was er später in der Jetztwelt erkennen sollte.

Nun gut, wir trafen also diesen Bekannten, weil er ein Spezialist für Timberhäuser ist und wir uns ein weiters Haus ansehen wollten. Wir waren dankbar für das Hilfsangebot.
Als Markus Roger sah, war ihm sofort klar, das war der Mann aus seinem Traum.
Er erkannte ihn. Markus sah, er wusste, er sah, wie Roger in der anderen Welt diese Tätigkeit, die sein Erkennungszeichen aus dem Traum war, vollführte.
Es war Magie. Markus Traum hatte uns vorbereitet auf diesen Moment.
Ab jetzt ließen wir geschehen und staunten.

Auf dem Rückweg von der Besichtigung fuhr Markus in seinem Auto mit, als Roger dann plötzlich sagte. „Aha, ich hab noch eine Idee.“ Alles auf liebvoll gemeintem aber rudimentären Englisch. Die beiden Männer verstanden sich auf einer anderen Ebene.
Gesagt getan, wir fuhren mit allen Mann zu Rogers Bruder, der sollte die Telefonnummer haben, von dem Verkäufer des Hauses, welches Roger für uns im Sinn hatte.
Er hatte und Roger rief sofort an und wir bekamen einen Termin innerhalb der nächsten Stunde.
Wir fuhren schon mal los…es ging über die dicke Überlandstrasse. Und dann, plötzlich bogen wir in einen ganz unscheinbaren Schotterweg ein, mit einem Ortsschild.
Wir fuhren und fuhren, links plätscherte ein munterer Bach, den wir dann überquerten, rechts und links Wald und gelegentlich ein Häuschen. Wir fuhren weiter, bei jedem Haus dachte ich: „Hübsch, hübsche Lage, so mitten in der Natur.“ Wir fuhren weiter und weiter bis ans Ende des Schotterweges, wo der Weg in einem Wendehammer endete.

Links von uns lag ein kleines Haus, ein Timberhäuschen und ein großer Stall. Alles war wild, das Gras hoch und es summten tausend Mücken. Es war nichts zu hören, außer dem Summen der Mücken.
Da waren wir also…das sollte unser Platz werden.
Als Anders, der Verkäufer kam und uns ins Wohnhaus lies, waren wir total überrascht, es war alles da, was wir brauchten, von den Betten über die Küche bis zu dem Geschirr. Und es gefiel uns. Der große Stall wartete nur darauf wieder belebt zu werden.
Dann machten wir uns auf die Suche nach dem Brunnen, der den Hof mit Wasser versorgen sollte und fanden ihn mit Ruten, die Anders, der Verkäufer, dabei hatte und einem alten Plan, den ich im Haus bei den Unterlagen entdeckte. Es war ein Abenteuer.

Als wir dann noch die kleine Stuga von innen sahen, die liebevoll renoviert worden war, jedoch nicht ganz fertig, ja, da konnten wir nicht mehr anders als ja sagen.

Ich hatte noch einige schlaflose Nächte, denn Anders hatte das Haus gar nicht inseriert oder sich Gedanken zu einem Preis gemacht. Aber auch hier passte nachher alles. Der Preis des Hauses war genau die Summe, die ich für den Verkauf meiner Werkzeuge und Materialien am Anfang des Jahres bekommen hatte.

So, da waren wir nun. Angekommen. Auf. Unserem. Platz. Puuuh

Und das mit den Mücken erledigte sich, als wir das Gras schnitten, denn nun wussten wir auch, warum die Schweden sehr viel Wert auf kurzen Rasen um ihr Haus legen.

Seither bauen wir unseren Platz auf, reparieren, stapeln Holz, isolieren das Haus, schaffen Raum und Möglichkeiten für Dich.

In den letzten Monaten hier, entdeckten und erfuhren wir immer mehr über diesen Ort an dem wir nun gelandet waren, an den wir  geführt wurden.
Es ist ein ganz besonderer magischer Ort, der schon in der Steinzeit ein Kraftplatz war. Die Menschen hier sind genauso besonders wir der Ort an dem sie und wir nun auch leben.

Hier geschehen Wunder.

Wir laden Dich ein, uns an diesem magischen Platz zu besuchen, mit uns zu leben und wieder zu Dir selbst zu kommen.
Wir begleiten Dich mit all unseren Möglichkeiten, Erfahrungen und all unserer Liebe.

Hier ist die Stille im Außen, die Du in Deinem Innen vermisst.
Hier bei uns darfst Du sein.

Wir sind die Ankoppler, für Dich, wenn Du Dich getrennt vom Leben und der Erde fühlst.

Trau Dich in Dein ganz persönliches Abenteuer und schreib uns an, wenn Du jetzt bereit bist etwas ganz grundlegendes in Deinem Leben zu verändern.
Dich zu verändern.

Herzensgrüsse
Xanthia & Markus









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